Homöopathie
 
Die Gräben sind teilweise tief - zwischen der klassischen Homöopathie, die sich an das Prinzip Dr. Samuel Hahnemanns anlehnt - Similia similibus curentur (Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden) und der Komplexmittelhömopathie, die sich mehr am Krankheitsbild orientiert und so dem Neuling, aber auch dem Erfahrenen die Anwendung nebenwirksamsfreier Heilmittel erleichtert.
Auf diesen Seiten wollen wir keine Differenzierung anstreben und auch die Gräben nicht weiter aufreissen, sondern beide Seiten zu Wort kommen lassen.
Noch sollte nämlich die Formel gelten: Wer heilt, hat Recht.
Daher sollen nach Möglichkeit immer ein Einzelmittel und ein Komplex-Mittel beschrieben werden.
Zudem gibt es noch die Isopathika, die Schüssler-Salze (Biochemie >>>), die Organpräparate und die Nosoden
 
Literatur zur Vertiefung siehe rechts

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An dieser Stelle sollen in loser Reihenfolge je nach Zeitverfügung verschiedene Homöopathika (Einzel- und Komplexmittel beschrieben werden.

Atropa belladonna - Tollkirsche,
Schlafkirsche, Deadly Nightshade (Fam. nat.: Solanaceae)
Belladonna wächst in den Berggegenden von Europa, Asien und Nordafrika.
Atropin, das tödliche Gift der Tollkirsche, trägt den Namen nach einer der drei griechischen Schicksalsgöttinnen "Atropos", die Unerbittliche. Die Italienerinnen machten sich die pupillenerweiternde Wirkung von Belladonna zunutze und träufelten sich den verdünnten Saft in die Augen; daher auch der Name "schöne Frau".
Wie Aconitum ist Belladonna ein Mittel für plötzlich und stürmisch einsetzende, entzündliche Beschwerden mit Hitze und leuchtender Röte. Leitsymptome sind: pochende, pulsierende oder hämmernde Schmerzen, blasse Lippen, leuchtendrote Zunge, rotes, heißes Gesicht mit kalten Händen und Füßen

Hauptindikationen
Angina, Erysipel, Neuralgien, Pharyngitis, Otiti media, Sonnenbrand, Zahnschmerzen

Verschlechterung: Hitze, Zugluft, Erschütterung, Geräusche, Licht
Verbesserung: Wärme, warme Umschläge, frische Luft

Gebräuchliche Potenzen
D 12, D 30


Bereits besprochene Mittel finden Sie im Archiv >>>

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(die Firma Nestmann stellte mir eine Zusammenstellung ihrer Mittel zur Verfügung)

 

Wie nimmt man homöopathische Mittel am besten ein?
Welche Art von Einnahme gibt es überhaupt?
Es gibt: Globuli, Tropfen, Tabletten und Ampullen.
Wichtig ist bei sämtlichen hömöopathischen Mitteln, dass man sie im Mund zergehen lässt, da sie hier besonders gut resorbiert werden. Alkoholhaltige Mittel können in etwas stillem Wasser eingenommen werden, da man dann den Alkoholgeschmack und die Schärfe nicht so auf der Zunge spürt.

Wie werden Globuli hergestellt?
Globuli (Einzahl: Globulus - Kügelchen) oder Streukügelchen bestehen aus Zucker. Sie werden mit der potenzierten Lösung besprüht und dann unter Luftzufuhr getrocknet. Nach der Trocknung werden sie in Glasgefässe abgefüllt.

Homöopathika wirken über die feinstoffliche Ebene.
Das bedeutet: Möglichst nie zusammen mit der Ernährung oder während der Mahlzeiten einnehmen, sondern immer getrennt von den Mahlzeiten. Faustregel:
Ca 10 Minuten vor einer Mahlzeit oder eine halbe Stunde danach.

Homöopathika wirken über die feinstoffliche Ebene.
Das bedeutet: Möglichst nie zusammen mit der Ernährung oder während der Mahlzeiten einnehmen, sondern immer getrennt von den Mahlzeiten. Faustregel:
Ca 10 Minuten vor einer Mahlzeit oder eine halbe Stunde danach.


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