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Homöopathie
 
Die Gräben sind teilweise tief - zwischen der klassischen Homöopathie, die sich an das Prinzip Dr. Samuel Hahnemanns anlehnt - Similia similibus curentur (Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden) und der Komplexmittelhömopathie, die sich mehr am Krankheitsbild orientiert und so dem Neuling, aber auch dem Erfahrenen die Anwendung nebenwirksamsfreier Heilmittel erleichtert.
Auf diesen Seiten wollen wir keine Differenzierung anstreben und auch die Gräben nicht weiter aufreissen, sondern beide Seiten zu Wort kommen lassen.
Noch sollte nämlich die Formel gelten: Wer heilt, hat Recht.
Daher sollen nach Möglichkeit immer ein Einzelmittel und ein Komplex-Mittel beschrieben werden.
Zudem gibt es noch die Isopathika, die Schüssler-Salze (Biochemie >>>), die Organpräparate und die Nosoden
 
Literatur zur Vertiefung siehe rechts

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An dieser Stelle sollen in loser Reihenfolge je nach Zeitverfügung verschiedene Homöopathika (Einzel- und Komplexmittel beschrieben werden. Also ab und zu bitte mal nachschauen.

Collinsonia canadensis - Grießwurzel

Volkstümliche Namen: Steinwurzel, Collinsoniawurzel, Kanadische Collinsonie, Kanadische Pferdemelisse

Dieses Mittel hilft bei Stauungen im Unterleib besonders bei Frauen. Zu den Anwendungsgebieten zählen trockene, schmerzende Stuhlverstopfung, Krampfadern und Hämorrhoiden, die drücken, stechen, brennen oder jucken. Die Beschwerden verschlechtern sich durch Aufregung. Wärme bessert das Befinden.
Collinsonia schützt gegen Verstopfung und lästige Hämorrhoiden, vor allem in der Schwangerschaft.
Die deutschen Namen Stein- oder Grießwurzel beziehen sich darauf, dass sie früher eine wichtige Rolle bei der Behandlung oder Vorbeugung von Nierensteinen spielten.

Ihre Wirkstoffe:
Ätherische Öle wie Limonen und Pinen, Germacren D, Caryophyllen; Triterpensaponine wie Collinsonin.

Gebräuchliche Potenzen: D 6, D 12

Komplexmittel
Collinsonia Komplex Tropfen Nestmann (
s. auch unter Biologische Zahn-Heilkunde Zahn 36 >>>)

Enthält
Collinsonia canadensis D 2; Aesculus D 2, Thymus vulgaris D 2, Nux vomica D 4, Sulfur D 6

Collinsonia canadensis D2 Beckenplethora, Hämorrhoiden, Obstipation

Aesculus D2 Hämorrhoiden, Lenden-Kreuzbein-Schmerz, brennende und schneidende Afterschmerzen, teils mit Schleimabgang

Hier noch die Wirkungsweise der einzelnen Bestandteile

Thymus vulgaris D2 nervöse Verdauungsstörungen, Flatulenz, Stomachikum

Nux vomica D4 Spastik und Koliken im Magen-Darm-Trakt, spastische Obstipation mit Hämorrhoiden, Völlegefühl, nächtliche Kreuzschmerzen

Sulfur D6 venöse Stauungen, Pfortaderstauung

Therapeutische Zielrichtung: Entstauung des Enddarms, Verminderung der Beschwerden; bei Hämorrhoiden

Symptomatik
Abdominale Stauungen, Völlegefühl. Verstopfung, Neigung zu Krampfadern, Hämorrhoiden

Medikation: 3 x tägl. 10 Tr in stillem Wasser vor dem Essen

s. auch unter Biologische Zahn-Heilkunde Zahn 36 >>>

Bereits besprochene Mittel finden Sie im Archiv >>>

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Homöopathische Mittel in der Zahnarzt-Praxis >>>
(die Firma Nestmann stellte mir eine Zusammenstellung ihrer Mittel zur Verfügung)

 

Wie nimmt man homöopathische Mittel am besten ein?
Welche Art von Einnahme gibt es überhaupt?
Es gibt: Globuli, Tropfen, Tabletten und Ampullen.
Wichtig ist bei sämtlichen hömöopathischen Mitteln, dass man sie im Mund zergehen lässt, da sie hier besonders gut resorbiert werden. Alkoholhaltige Mittel können in etwas stillem Wasser eingenommen werden, da man dann den Alkoholgeschmack und die Schärfe nicht so auf der Zunge spürt.

Wie werden Globuli hergestellt?
Globuli (Einzahl: Globulus - Kügelchen) oder Streukügelchen bestehen aus Zucker. Sie werden mit der potenzierten Lösung besprüht und dann unter Luftzufuhr getrocknet. Nach der Trocknung werden sie in Glasgefässe abgefüllt.

Homöopathika wirken über die feinstoffliche Ebene.
Das bedeutet: Möglichst nie zusammen mit der Ernährung oder während der Mahlzeiten einnehmen, sondern immer getrennt von den Mahlzeiten. Faustregel:
Ca 10 Minuten vor einer Mahlzeit oder eine halbe Stunde danach.

Homöopathika wirken über die feinstoffliche Ebene.
Das bedeutet: Möglichst nie zusammen mit der Ernährung oder während der Mahlzeiten einnehmen, sondern immer getrennt von den Mahlzeiten. Faustregel:
Ca 10 Minuten vor einer Mahlzeit oder eine halbe Stunde danach.


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