Phytotherapie - Pflanzen-Heilkunde
 

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Die Pflanzen-Medizin ist so alt wie die Menschheit. Die Altvorderen spürten oft intuitiv die Heilkraft der verschiedenen Pflanzen. An dieser Stelle sollen in loser Reihenfolge verschiedene Heilpflanzen besprochen werden.
Dank an Herrn Conrad Kasten, der diese Aufgabe übernommen hat bzw mich dabei unterstützt.

Malotira - Bergtee

Dieser Strauch wächst in den griechischen Bergen und wird in den Schriften von Dioskourides unter den Namen "sideritis" erwähnt., da man im Altertum glaubte, dass dieses Heilkraut Wunden heilen könne, die durch Eisen geschlagen wurden. Auf Kreta ist diese Pflanze endemisch - sie wird auch Malotira genannt. Dieser Name setzte sich aus den beiden italienischen Wörtern "male" - Krankheit - und "tirare" - ziehen _ zusammen und daher meint man, mit dieser Pflanze könne man Krankheiten "herausziehen", also heilen.

Therapeutische Eigenschaften
Man setzt die Pflanze häufig bei Erkältungen, Erkrankungen der Atemwege und ständigem Husten ein. Zudem hat sie sich bei Magen-Beschwerden und Verdauungsproblemen bewährt. Weitere Einsatzmöglichkeiten: Bei Nierensteinen und als harntreibendes Mittel.
Lt. Laboruntersuchungen: In den kleinen Blättern und Blüten: Konzentrierte Mengen an ätherischen Ölen und Flavonoiden.

Persönliche Bemerkung: Wir bringen uns die getrocknete Pflanze (Blüten, Blätter und Stengel) immer aus Kreta mit, und zwar von Kreta 2000 (der Besitzer Adonis hat in Deutschland studiert und spricht deutsch) >>>


(die Adresse von Herrn Kasten finden Sie unter Redaktion >>>)

Frühere Pflanzen finden Sie im Archiv unter Phytotherapie >>>
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Pflanzliche Kombinationspräparate im Aufwind
Auch wenn viele eingefleischte Schulmediziner es ablehnen oder sich darüber lustig machen: Immer mehr Deutsche versuchen ihre Wehwehchen mit nebenwirkungsfreien Pflanzenheilmitteln zu kurieren. Prof. Wagner der Uni München gibt an, dass sich die Wirkung der Mittel verbessert, wenn man verschiedene Pflanzenwirkstoffe miteinander kombiniert und nicht nur ein Einzelmittel nimmt. Bei solchen Mitteln spricht man von einer synergistischen Wirkung.
Es wäre interessant, eine ähnliche Untersuchung in der Homöopathie zu veranstalten.

  Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
Die Heilung mit Pflanzen ist wohl so alt wie die Menschheit. Schon immer gab es Naturheiler, Hellsichtige und Kräuterweiblein. die mit den Pflanzen umzugehen vermochten und die die Wirkung der Pflanzen auf den Menschen regelrecht erspüren konnten. Oft wurde dieses Wissen von Generation zu Generation weitergegeben.
Man sollte es nicht völlig vergessen.

Heute findet sogar die Naturwissenschaft und die Biologische Chemie mit ihren analytischen Methoden oft den "Beweis" für die Wirksamkeit.
Auch Pflanzen sind Medikamente. Daher sollten sie nicht immer bedenkenlos genommen werden. Das gilt auch für Tees.
Wer magenkrank ist, sollte nicht immer Pfefferminz-Tee trinken - das verträgt sich nicht.
Besonders für Tees gilt: Wechseln Sie öfter mal den Tee - nichts ist für den Körper unerträglicher als immer das gleiche zu trinken.
Neben Kamille, Hagebutte und Fenchel gibt es noch viele andere Sorten. Schauen Sie sich mal um.
Biologische Medizin (Eine Übersicht) : Diagnose-Formen >>>, Therapie-Formen >>>, Zahnheilkunde >>>