Phytotherapie - Pflanzen-Heilkunde
 

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Die Pflanzen-Medizin ist so alt wie die Menschheit. Die Altvorderen spürten oft intuitiv die Heilkraft der verschiedenen Pflanzen. An dieser Stelle sollen in loser Reihenfolge verschiedene Heilpflanzen besprochen werden.
Dank an Herrn Conrad Kasten, der diese Aufgabe übernommen hat bzw mich dabei unterstützt.

Einjähriger Beifuss - Artemisia annua
Artemisia annua gehört zur Familie der Compositen und kommt hauptsächlich in Asien vor und hat starke Ähnlichkeiten zur bei uns heimischen Artemisia vulgaris. Wie der Name schon sagt handelt es sich um eine einjährige Pflanze mit einem kräftigen Stängel und gefiederten Blättern, die grau behaart sind.
In den alten chinesischen Medizin wurde sie als Moxamittel und gegen Malaria eingesetzt. Seit einiger Zeit sind vermehrt Versuche mit Pflanzenhybriden gemacht worden um einen höheren Anteil des Wirkstoffs Artemisinin zu erhalten und man hatte gute Erfolge erzielt.
So wäre ein natürliches gut wirksames Mittel gegen Malaria besonders in Afrika einsetzbar, da die zur Zeit gängigen Arzneistoffe schon hohe Resistenzen aufweisen. Natürlich versucht man den Wirkstoff synthetisch herzustellen; warten wir ab wie die Studien aussehen werden.

Conrad Kasten

(die Adresse von Herrn Kasten finden Sie unter Redaktion >>>)

Frühere Pflanzen finden Sie im Archiv unter Phytotherapie >>>
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Pflanzliche Kombinationspräparate im Aufwind
Auch wenn viele eingefleischte Schulmediziner es ablehnen oder sich darüber lustig machen: Immer mehr Deutsche versuchen ihre Wehwehchen mit nebenwirkungsfreien Pflanzenheilmitteln zu kurieren. Prof. Wagner der Uni München gibt an, dass sich die Wirkung der Mittel verbessert, wenn man verschiedene Pflanzenwirkstoffe miteinander kombiniert und nicht nur ein Einzelmittel nimmt. Bei solchen Mitteln spricht man von einer synergistischen Wirkung.
Es wäre interessant, eine ähnliche Untersuchung in der Homöopathie zu veranstalten.

  Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
Die Heilung mit Pflanzen ist wohl so alt wie die Menschheit. Schon immer gab es Naturheiler, Hellsichtige und Kräuterweiblein. die mit den Pflanzen umzugehen vermochten und die die Wirkung der Pflanzen auf den Menschen regelrecht erspüren konnten. Oft wurde dieses Wissen von Generation zu Generation weitergegeben.
Man sollte es nicht völlig vergessen.

Heute findet sogar die Naturwissenschaft und die Biologische Chemie mit ihren analytischen Methoden oft den "Beweis" für die Wirksamkeit.
Auch Pflanzen sind Medikamente. Daher sollten sie nicht immer bedenkenlos genommen werden. Das gilt auch für Tees.
Wer magenkrank ist, sollte nicht immer Pfefferminz-Tee trinken - das verträgt sich nicht.
Besonders für Tees gilt: Wechseln Sie öfter mal den Tee - nichts ist für den Körper unerträglicher als immer das gleiche zu trinken.
Neben Kamille, Hagebutte und Fenchel gibt es noch viele andere Sorten. Schauen Sie sich mal um.
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