Phytotherapie - Pflanzen-Heilkunde
 

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Die Pflanzen-Medizin ist so alt wie die Menschheit. Die Altvorderen spürten oft intuitiv die Heilkraft der verschiedenen Pflanzen. An dieser Stelle sollen in loser Reihenfolge verschiedene Heilpflanzen besprochen werden.

Coriandrum sativum - Koriander

Koriander Coriandrum sativum ist ein aufrecht wachsendes, aromatisches einjähriges Kraut
Südeuropas, in Asien, Indien, verwildert und verbreitet angebaut.
Koriander hat schlanke verzweigte Stengel, die 35 bis 90 cm hoch werden. Die Blätter sind
unten ungeteilt bis einfach fiederteilig und nach oben zu zweifach bis dreifach ge?edert. Die
blasslila, rosa oder weissen Blüten stehen am Triebende in Dolden und erblühen von Juni bis
August.
Der Gattungsname stammt vom griechischen Koros "Insekt" und bezieht sich auf den starken,
bettwanzenähnlichen Geruch der Blätter;.
Es wurde von Ägyptern und Römern bevorzugt, die es auch nach Nordeuropa mitbrachten, wo sie es auch mit Kümmel und Essig gemischt zur Fleischaufbewahrung nutzten. Im Mittelalter wurde Koriander Liebestränken beigemischt, weil man ihm die Eigenschaften eines Aphrodisiakums zuschrieb.
In China glaubte man, dass Koriandersamenverzehr Unsterblichkeit verleihe
Koriander wird hauptsächlich zum Würzen oder als Gegenmittel bei kolikartigen Zuständen angewandt, die durch andere, stärkere Medizin ausgelöst wurden. Korianderwasser wurde früher zur Erleichterung bei Blähungen verwendet.
Es ist ein wichtiger Bestandteil von Curry.

Heilmittel (Nahrungsergänzungsmittel)

Cilantris-Tabletten Nestmann

Die Tabletten bestehen aus der Koriander-Frischpflanze. Zusätze (Tabletten-Hilfsstoffe): Cellulose, Kartoffelstärke, pflanzliches Magnesiumstearat

Verwendung: Naturheilkundliche Therapie zur Unterstützung von Entgiftungen und Schwermetall-Ausleitungen (z.B. Amalgam)

Täglich:ca 2 x 1 - 2 Tabletten kauen, können auch zum Essen genommen werden



Frühere Pflanzen finden Sie im Archiv unter Phytotherapie >>>
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Pflanzliche Kombinationspräparate im Aufwind
Auch wenn viele eingefleischte Schulmediziner es ablehnen oder sich darüber lustig machen: Immer mehr Deutsche versuchen ihre Wehwehchen mit nebenwirkungsfreien Pflanzenheilmitteln zu kurieren. Prof. Wagner der Uni München gibt an, dass sich die Wirkung der Mittel verbessert, wenn man verschiedene Pflanzenwirkstoffe miteinander kombiniert und nicht nur ein Einzelmittel nimmt. Bei solchen Mitteln spricht man von einer synergistischen Wirkung.
Es wäre interessant, eine ähnliche Untersuchung in der Homöopathie zu veranstalten.

  Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
Die Heilung mit Pflanzen ist wohl so alt wie die Menschheit. Schon immer gab es Naturheiler, Hellsichtige und Kräuterweiblein. die mit den Pflanzen umzugehen vermochten und die die Wirkung der Pflanzen auf den Menschen regelrecht erspüren konnten. Oft wurde dieses Wissen von Generation zu Generation weitergegeben.
Man sollte es nicht völlig vergessen.

Heute findet sogar die Naturwissenschaft und die Biologische Chemie mit ihren analytischen Methoden oft den "Beweis" für die Wirksamkeit.
Auch Pflanzen sind Medikamente. Daher sollten sie nicht immer bedenkenlos genommen werden. Das gilt auch für Tees.
Wer magenkrank ist, sollte nicht immer Pfefferminz-Tee trinken - das verträgt sich nicht.
Besonders für Tees gilt: Wechseln Sie öfter mal den Tee - nichts ist für den Körper unerträglicher als immer das gleiche zu trinken.
Neben Kamille, Hagebutte und Fenchel gibt es noch viele andere Sorten. Schauen Sie sich mal um.
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