Phytotherapie - Pflanzen-Heilkunde
 

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Die Pflanzen-Medizin ist so alt wie die Menschheit. Die Altvorderen spürten oft intuitiv die Heilkraft der verschiedenen Pflanzen. An dieser Stelle sollen in loser Reihenfolge verschiedene Heilpflanzen besprochen werden.
Dank an Herrn Conrad Kasten, der diese Aufgabe übernommen hat bzw mich dabei unterstützt.

Bärlauch - Allium ursinum

Hexenzwiebel, Waldknoblauch, Zigeunerzwiebel gehört zur Familie der Liliengewächse.
Die Pflanze entspringt aus einer kleinen länglichen Zwiebel und wird bis zu 25cm hoch, sie hat grundständige lanzettliche Blätter. Die Blütezeit ist von April bis Juni. Die Blüte ist eine weisse Scheindolde in schöner kugeliger Form. Wenn man die Pflanze zwischen den Fingern zerreibt erhält man einen lauchartigen Geruch. Barlach wächst an feuchten und schattigen Stellen.
Inhaltsstoffe sind Flavonoide, Lauchöl Vitamin C.
Die Verwendung ist vielseitig zum Beispiel als Gewürz in Suppen, Salaten und Gemüse, auch in Weichkäse und Quark.
Der Geschmack ist wie bei Knoblauch angenehm pikant.
In der Volksmedizin wird Bärlauch gegen Arteriosklerose und als blutdrucksenkendes Mittel angewandt.
Die Blätter sind von ungeübten Pflanzenkennern mit Maiglöckchen und Herbstzeitlosenblättern leicht zu verwechseln; beide sind giftig.
Es kommen jedes Jahr immer wieder Todesfälle vor!

Conrad Kasten

(die Adresse von Herrn Kasten finden Sie unter Redaktion >>>)

Frühere Pflanzen finden Sie im Archiv unter Phytotherapie >>>
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Pflanzliche Kombinationspräparate im Aufwind
Auch wenn viele eingefleischte Schulmediziner es ablehnen oder sich darüber lustig machen: Immer mehr Deutsche versuchen ihre Wehwehchen mit nebenwirkungsfreien Pflanzenheilmitteln zu kurieren. Prof. Wagner der Uni München gibt an, dass sich die Wirkung der Mittel verbessert, wenn man verschiedene Pflanzenwirkstoffe miteinander kombiniert und nicht nur ein Einzelmittel nimmt. Bei solchen Mitteln spricht man von einer synergistischen Wirkung.
Es wäre interessant, eine ähnliche Untersuchung in der Homöopathie zu veranstalten.

  Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
Die Heilung mit Pflanzen ist wohl so alt wie die Menschheit. Schon immer gab es Naturheiler, Hellsichtige und Kräuterweiblein. die mit den Pflanzen umzugehen vermochten und die die Wirkung der Pflanzen auf den Menschen regelrecht erspüren konnten. Oft wurde dieses Wissen von Generation zu Generation weitergegeben.
Man sollte es nicht völlig vergessen.

Heute findet sogar die Naturwissenschaft und die Biologische Chemie mit ihren analytischen Methoden oft den "Beweis" für die Wirksamkeit.
Auch Pflanzen sind Medikamente. Daher sollten sie nicht immer bedenkenlos genommen werden. Das gilt auch für Tees.
Wer magenkrank ist, sollte nicht immer Pfefferminz-Tee trinken - das verträgt sich nicht.
Besonders für Tees gilt: Wechseln Sie öfter mal den Tee - nichts ist für den Körper unerträglicher als immer das gleiche zu trinken.
Neben Kamille, Hagebutte und Fenchel gibt es noch viele andere Sorten. Schauen Sie sich mal um.
Biologische Medizin (Eine Übersicht) : Diagnose-Formen >>>, Therapie-Formen >>>, Zahnheilkunde >>>