Phytotherapie - Pflanzen-Heilkunde
 

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Die Pflanzen-Medizin ist so alt wie die Menschheit. Die Altvorderen spürten oft intuitiv die Heilkraft der verschiedenen Pflanzen. An dieser Stelle sollen in loser Reihenfolge verschiedene Heilpflanzen besprochen werden.
Dank an Herrn Conrad Kasten, der diese Aufgabe übernommen hat bzw mich dabei unterstützt.

Weißdorn - Crataegus
Weißdorn ist eine in Mitteleuropa beheimatete Pflanze. Blütezeit Mai und Juni.
Für den Einsatz als Heilpflanze werden die Früchte. die Blütenrispen und die Rinde junger Zweige verwendet.
Heilwirkung und Anwendung: Insbesondere die Blüten des Weißdorns verfügen aufgrund der enthaltenen Crataegussäure über Wirkstoffe, die in der Lage sind, den Blutdruck zu senken und die Gefäße zu erweitern. Diese Eigenschaften machen den Weißdorn zu einem hochgeschätzten Arzneimittel bei Bluthochdruck, Nervosität oder Schlaflosigkeit. Seine beruhigende Wirkung kann auch bei Kopfschmerzen (Migräne) genutzt werden. Die Blüten entfalten ihre Wirkstoffe am besten, wenn sie im Verhältnis von 2:100 aufgegossen werden. Eine Tasse pro Tag genügt.
Wenn Entzündungen der Mundschleimhäute behandelt werden sollen, ist eine äußerliche Anwendung zu empfehlen, bei der mit der Abkochung des Pflanzenguts (Abkochung im Verhältnis 2:100) gegurgelt wird.


(die Adresse von Herrn Kasten finden Sie unter Redaktion >>>)

Frühere Pflanzen finden Sie im Archiv unter Phytotherapie >>>
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Pflanzliche Kombinationspräparate im Aufwind
Auch wenn viele eingefleischte Schulmediziner es ablehnen oder sich darüber lustig machen: Immer mehr Deutsche versuchen ihre Wehwehchen mit nebenwirkungsfreien Pflanzenheilmitteln zu kurieren. Prof. Wagner der Uni München gibt an, dass sich die Wirkung der Mittel verbessert, wenn man verschiedene Pflanzenwirkstoffe miteinander kombiniert und nicht nur ein Einzelmittel nimmt. Bei solchen Mitteln spricht man von einer synergistischen Wirkung.
Es wäre interessant, eine ähnliche Untersuchung in der Homöopathie zu veranstalten.

  Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
Die Heilung mit Pflanzen ist wohl so alt wie die Menschheit. Schon immer gab es Naturheiler, Hellsichtige und Kräuterweiblein. die mit den Pflanzen umzugehen vermochten und die die Wirkung der Pflanzen auf den Menschen regelrecht erspüren konnten. Oft wurde dieses Wissen von Generation zu Generation weitergegeben.
Man sollte es nicht völlig vergessen.

Heute findet sogar die Naturwissenschaft und die Biologische Chemie mit ihren analytischen Methoden oft den "Beweis" für die Wirksamkeit.
Auch Pflanzen sind Medikamente. Daher sollten sie nicht immer bedenkenlos genommen werden. Das gilt auch für Tees.
Wer magenkrank ist, sollte nicht immer Pfefferminz-Tee trinken - das verträgt sich nicht.
Besonders für Tees gilt: Wechseln Sie öfter mal den Tee - nichts ist für den Körper unerträglicher als immer das gleiche zu trinken.
Neben Kamille, Hagebutte und Fenchel gibt es noch viele andere Sorten. Schauen Sie sich mal um.
Biologische Medizin (Eine Übersicht) : Diagnose-Formen >>>, Therapie-Formen >>>, Zahnheilkunde >>>